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Ein Medikament zur Absenkung der Blutfettwerte

Simvastatin von 1 A Pharma GmbH ist ein Medikament, dessen Aufgabe die Senkung der Blutfettwerte ist. Liegen über längere Zeit überhöhte Blutfettwerte vor, kann dies die bekannten schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt haben. Vielmehr sollen Blutfettwerte weitgehend ausgewogen sein. Deshalb ist unter bestimmten Umständen eine Absenkung der Blutfettwerte aus medizinischer Sicht angeraten.

Jederlei Art von Fett und so auch die Blutfette gehören zur chemischen Gruppe der Lipide, wobei der wichtigste Bestandteil der Fette in der Nahrung Triglyceride sind. Gemeinsame Eigenschaft aller Lipide ist, daß sie sich nicht in Wasser auflösen lassen. Vielmehr schwimmen sie auf Wasser und bilden dort einen Fettfilm.

Auch wenn Fett im allgemeinen Bewußtsein einen schlechten Beiklang hat sind Fette lebensnotwendig und liefern dem menschlichen Körper Energie, die er dringend benötigt. Verglichen mit den beiden anderen Grundbestandteilen von Nahrung, nämlich Eiweißen und Kohlenhydraten, liefert es dem Körper die meiste Energie. Deshalb ist es unumgänglich, eine gewisse Mindestmenge an Fett zu sich zu nehmen.

Die Verarbeitung von Fett im menschlichen Körper

Nachdem das in der Nahrung enthaltene Fett gegessen und vom Verdauungssystem verarbeitet wurde, gelangt es in das Blut, wo es als Blutfett bezeichnet wird. Wichtig ist, daß die verschiedenen Blutfette wie HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin und Triglyceride ein ausgewogenes Verhältnis haben und nicht ein bestimmtes Werteniveau überschreiten. Liegen sie in der richtigen Menge und Verhältnis vor, erfüllen Blutfette ihre Funktion als Baustein der Zellmembranen, von Hormomen und Gallensäure.

Dort löst es sich aber nicht auf, da Blut zum großen Teil aus Wasser besteht und in diesen sind Fette, wie vorstehend festgestellt, nicht löslich. Stattdessen wird das Fett von Eiweißen, sogenannten Lipoproteinen, umhüllt, damit sie in den Blutbahnen keine Blockaden verursachen können. Es gibt primär vier wichtige Lipoproteine, die die Aufgabe des Fetttransports in den Blutgefäßen übernehmen: Chylomikronen, VLDL, LDL und HDL.

Cholesterinspiegel im Blut und die Absenkung der Blutfettwerte durch Simvastatin

Der Cholesterinspiegel im Blut sollte unbedingt innerhalb eines bestimmten Intervalls liegen, da insbesondere ein über eine längere Zeitspanne überhöhter Wert gesundheitsschädigende Wirkungen bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt haben kann. Die Menge an Cholesterin, die im Körper vorhanden ist, hängt von zwei Faktoren ab: Zum einen von der Leber, die Cholesterin produziert, zum anderen vom Volumen an Cholesterin, das durch die Ernährung in den Körper gelangt.

Überhöhte Cholesterinwerte sind in der Regel die Folge falschen Verhaltens im Hinblick auf Ernährung und generelle Lebensweise. Hierzu gehört an erster Stelle zu fettreiche Nahrung, die neben der Ausbildung von Übergewicht eine nicht zu unterschätzende Erhöhung der Blutfettwerte zur Folge hat. Hierzu gehört desweiteren der Mangel an Bewegung und sportlicher Aktivität, was naturgemäß mit dem vorstehend genannten Punkt in enger Beziehung steht.

Simvastatin eignet sich zur medikamentösen Behandlung überhöhter Blutfettwerte, da es in die Produktion des körpereigenen Cholesterins in der Leber eingreift und diese reduziert. Hierdurch sinkt der Cholesterinspiegel im Blutkreislauf, wobei die Einnahme und die Dosierung dieses Medikaments nur nach Verschreibung durch einen Arzt erfolgen dürfen.

Generell sei an dieser Stelle betont, daß bei jeglicher Art gesundheitlicher Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden sollte, da nur dieser aufgrund seines fundierten Wissens eine fundierte Diagnose treffen und hiervon ausgehend eine adäquate Therapie festlegen kann. Vor jeglicher Selbstmedikation sei deshalb im Interesse der Gesundheit ausdrücklich gewarnt.

Nebenwirkungen von Simvastatin

Von Simvastatin sind eine Reihe von Nebenwirkungen bekannt, wenngleich zu beachten ist, daß eine oder mehrere der genannten Nebenwirkungen nicht bei jedem Menschen auftreten, da jeder eine andere Konstitution hat und unterschiedlich auf bestimmte Medikamente reagiert. Zu den im Zusammenhang mit Simvastatin aufgetretenen Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen und Müdigkeit, ebenso wie Schlafstörungen, Durchfall, Bauchscmerzen und Übelkeit.

Um das Auftreten von Nebenwirkungen und insbesondere Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu verhindern darf Simvastatin generell nicht mit anderen blutfettsenkenden Medikamenten eingenommen werden. Auch darf es nicht in Kombination mit Immunsuppressiva, sprich Mitteln zur Unterdrückung des körpereigenen Abwehrsystems, gebraucht werden. Weitere Arzneimittel, die nicht in Kombination mit Simvastatin genommen werden dürfen, sind ausgewählte Antidepressiva und Antibiotika.

Simvastatin von 1 A Pharma GmbH

Simvastatin wird von der Firma 1 A Pharma GmbH hergestellt. Dieses Unternehmen hat sich auf die Fertigung sogenannter Generika spezialisiert. Bei Generika handelt es sich um Medikamente, deren Patentschutz nicht mehr gültig ist, da er ausgelaufen ist. Ab diesem Zeitpunkt können derartige Pharmaka von anderen Firmen auf den Markt gebracht werden, wobei ein Generika denselben Wirkstoff wie das zuvor patentierte Präparat enthält.

Da für Generika nicht mehr der hohe Forschungsaufwand wie bei der Einführung des Originals notwendig ist, sind auch die Kosten für diese geringer. 1 A Pharma GmbH und andere Generika-Hersteller kooperieren mit den Krankenkassen, in deren Interesse eine Senkung der Kosten ist, und schließen Verträge mit diesen ab. Derartige Vereinbarungen betreffen in erster Linie besonders häufig nachgefragte Arzneimittel, da so die Kosteneinsparung besonders hoch ist.

1 A Pharma GmbH ist im oberbayerischen Oberhaching ansässig und ist seit 1997 im Markt von Generika aktiv. Es verzichtet auf einen Außendienst, sondern kontaktiert direkt die Abnehmer, wodurch sich beträchtliche Kosteneinsparungen ergeben. Das Unternehmen bietet momentan ein Sortiment von insgesamt 145 verschiedenen Wirkstoffen in 429 Dosierungen, die in 1181 unterschiedlichen Packungsgrößen vermarket werden. Bei 606 von diesen handelt es sich um zuzahlungsfreie Arzneimittel.

Das Unternehmen konzentriert sich besonders auf Medikamente zu Magen und Darm, zu Herz-Kreislauf sowie gegen Schmerzen und bei Rheuma. Für die Zukunft plant die Firma eine Ausweitung der neurologischen Arzneimittel. Gefertigt werden die Medikamente nicht am Firmensitz in Oberhaching, sondern von Salutas Pharma Gmbh, das in Barleben in der Nähe von Magdeburg seinen Sitz hat. Salutas ist Teil der Novartis-Gruppe und fertigt neben allen von 1 A Pharma GmbH vertriebenen Arzneimitteln auch Simvastatin, das in unterschiedlichen Packungsgrößen auf dem Markt ist.

Wichtig für die Regulation des Stoffwechsels

Thyroxin wird in der Schilddrüse produziert. Es handelt sich um ein Schilddrüsenhormon, das auch als T4 bezeichnet wird. Nachdem es in der Schilddrüse gebildet wurde, erfolgt dessen Freisetzung und agiert dann als Vorläuferhormon für die Bildung des Hormons T3, das Trijodthyronin genannt wird.

Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 haben die Aufgabe, den Energieverbrauch des Körpers an das gegebene Aktivitätsniveau oder auch an Umweltbedingungen wie Kälte und Wärme anzupassen. Es hat damit eine wichtige regulierende Funktion innerhalb des menschlichen Organismus und jegliche Fehlregulierungen kann gravierende Folgen mit sich bringen.

Die Verwendung von L-Thyroxin

Benötigt wird L-Thyroxin bei Patienten, bei denen die Schilddrüse eine Unterfunktion aufweist, weshalb dieses Schilddrüsenhormon künstlich zugeführt werden muß. Die auch als Hypothyreose bezeichnete Schilddrüsenunterfunktion stellt für viele Menschen ein Problem dar, das zumeist eine längerfristige wenn nicht gar die dauerhafte Einnahme eines Schilddrüsenhormons notwendig macht.


In vielen Fällen ist eine Schiddrüsenunterfunktion auch mit einer Gewichtszunahme verbunden. Durch die Einnahme von L-Thyroxin wird der Hormonhaushalt reguliert, wodurch sukzessive eine korrekte Funktion des gesamten Stoffwechsels erreicht wird. Dies kann dann auch von einer Gewichtsabnahme begleitet sein.

L-Thyroxin findet auch bei weiteren gesundheitlichen Beschwerden Anwendung. So können es Patienten einnehmen, die nicht ausreichend Jod mit der Nahrung aufnehmen, bei denen aber ein Kropf behandelt wird. Desweiteren findet dieses Arzneimittel bei Patienten mit Depressionen Verwendung. Gleichzeitig berichten manche Patienten bei Einnahme dieses Medikaments davon, daß neben Müdigkeit und Stimmungsschwankungen auch Depressionen als Nebenwirkung auftreten.

Die Dosierung von L-Thyroxin

Manche Patienten klagen darüber, daß es nicht einfach ist, die richtige Dosierung von L-Thyroxin zu finden. Führt man eine zu geringe Dosis dieses Medikaments zu, so arbeitet der Körperstoffwechsel auf einem niedrigen Niveau. Dies äußert sich in Müdigkeit und Schlappheit, einem allgemeinen Gefühl der Trägheit und ist oft auch mit Gewichtszunahme verbunden.


Aufgrund der regulierenden Funktion dieses Schilddrüsenhormons tritt bei einer Überdosierung genau der entgegengesetzte Effekt ein. Der Körper läuft sozusagen wie ein überdrehter Motor, man ist hyperaktiv und gereizt, hat einen Hang zum Schwitzen und wird nicht müde, was mit nächtlicher Schlaflosigkeit verbunden sein kann.

Deshalb ist es sehr wichtig, bei Einnahme von L-Thyroxin immer genau auf die vom Arzt verordnete Dosis zu achten. Dies gilt generell für alle gesundheitlichen Probleme und es seit betont, daß auch dieser Text nur der allgemeinen Information dient und keinesfalls einen Arztbesuch ersetzt. Bei jeglicher Art gesundheitlicher Beschwerden sollte unbedingt und so schnell als möglich ein Arzt aufgesucht werden.

L-Thyroxin von Hennig Arzneimittel

L-Thyroxin wird von der Firma Hennig hergestellt und gehört zu den am meisten verkauften Medikamenten in Deutschland. Wie fast alle Schilddrüsenmedikamente ist es verschreibungspflichtig, mit anderen Worten, dessen Erwerb setzt ein ärztliches Rezept voraus. Das Unternehmen Hennig Arzneimittel wurde bereits im Jahr 1898 gegründet und ist eine der traditionsreichsten Firmen in diesem Marksegment. Ansässig ist es im hessischen Flörsheim am Main.

Hennig Arzneimittel wurde ursprünglich in Berlin gegründet, siedelte sich aber nach dem Zweiten Weltkrieg, genauer gesagt im Jahr 1950, in Hessen an, wo momentan 280 Mitarbeiter bei diesem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen tätig sind. Schwerpunkte der Firma sind Medikamente für die Anwendung bei Gleichgewichtsstörungen und Schwindelgefühl sowie Generika für Neurologie, Stoffwechsel und Herz-Kreislauf. Das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin ist damit also nur eines von vielen erfolgreichen Medikamenten der Firma Hennig Arzneimittel.

Verwendet bei Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und nach Herzinfarkt

Das Medikament Metoprolol wird vom Arzneimittelhersteller Aliud Pharma GmbH & Co. KG hergestellt und findet Verwendung bei Herz-Kreislauferkrankungen. Hierzu gehören koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck (Hypertonie), Herzenge (Angina pectoris) sowie Herzinfarkt. Zu erwähnen ist außerdem, daß Metoprolol unter bestimmten Umständen verschiedentlich auch bei Patienten zur Anfallsprophylaxe eingesetzt wird.

Es handelt sich bei diesem Arzneimittel um einen sogenannten Betablocker. Diese dämpfen die Wirkung sogenannter Streßhormone wie Adrenalin, die sich an bestimmten Stellen im Herz festsetzen. Diese Stellen werden als Beta-Rezeptoren bezeichnet. Dockt ein Hormon wie Adrenalin an einem derartigen Beta-Rezeptor an, so steigt die Aktivität des Herzens und im Gefolge der Blutdruck an. Betablocker verlangsamen die sogenannte Basalaktivität, wodurch Pulsfrequenz und Blutdruck sinken und sich gleichzeitig die Erregbarkeit und Schlagkraft des Herzens auf ein niedrigeres Niveau bewegt.

Der Beta-Blocker Metoprorol und das Hormon Adrenalin

Beta-Rezeptoren gibt es an zahlreichen Stellen im Herzen und auch in vielen anderen Bereichen des menschlichen Körpers. Metoprolol ist ein Beta-Blocker, der vordringlich im Herzen seine Wirkung entfaltet, wo er die Beta-Rezeptoren blockiert. Aufgrund deren Blockade ist es Streßhormonen wie Adrenalin dann nicht mehr möglich, an die Beta-Rezeptoren anzudocken und ihre Wirkung zu entfalten, sprich die Herzaktivität zu steigern.

Der Zweck eines Betablockers wie Metoprolol ist es, das menschliche Herz vor einer zu starken Belastung über längere Zeit zu schützen. Sobald das Arzneimittel wirkt, verlangsamt sich sowohl die Schlagfrequenz als auch die Schlagintensität des Herzens, wodurch gleichzeitig der Blutdruck sinkt. Dies entlastet die Belastung des Herzens, was beispielsweise bei Patienten besonders wichtig ist, die sich in der Erholungsphase nach einem Herzinfarkt befinden.

Aber nicht nur für Patienten mit einem zurückliegenden Herzinfarkt ist die herzentlastende Wirkung von Metoprolol wichtig. Auch zur Vorbeugung vor einem Infarkt wird es bei vielen Patienten eingesetzt. Auch als Mittel um einen zu hohen Blutdruck abzusenken, wird es verwendet. Ebenso wie zur Verlangsamung des Herzschlags und zur Weitung der Herzkranzgefäße, wodurch das Herz besser durchblutet wird, was der Vorbeugung gegen Angina Pectoris dient.

Wirkungen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen von Metoprorol

In Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln wie etwa ACE-Hemmern und Pharmaka zur Gefäßerweiterung wird die Wirkung von Metoprolol gesteigert. Gleiches gilt für die Einnahme von Schlafmitteln, Antihistaminika oder Alkohol, die zusammen mit dem Beta-Blocker Metoprorol zu einer starken Absenkung des Blutdrucks und in extremen Fällen sogar zur Entstehung einer Herzmuskelschwäche führen kann.

Nebenwirkungen, die beim Gebrauch von Metoprorol auftreten können, sind unter anderem Herzrhythmusstörungen oder die Verschärfung einer bereits bestehenden Schwäche des Herzmuskels. Manche Patienten berichten von Lethargie, Schwindelgefühlen und Müdigkeit beziehungsweise einem allgemeinen Gefühl der Erschöpfung.

Weitere Nebenwirkungen, die beim Gebrauch dieses Medikaments bereits aufgereten sind, betreffen den Bereich der Verdauung. Hierzu gehören Verstopfung, Blähungen und Durchfall, aber auch Übelkeit bis hin zum Erbrechen. An dieser Stelle sei Ihnen folgender Hinweis gegeben: Die vorliegenden Seiten dienen ausschließlich Ihrer Information, Sie ersetzen nicht den Besuch eines Arztes. Sollten Sie Beschwerden gleich welcher Art haben, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich von diesem untersuchen lassen.

Metoprolol von Aliud Pharma

Metoprolol wird Aliud Pharma hergestellt, einem 1986 gegründeten deutschen Generika-Hersteller mit Sitz in Laichingen. Zur Erklärung: Ein Generikum wirkt wie ein Medikament, das bereits unter einem anderen und oft etablierten Namen auf dem Markt ist. Zumeist liegt der Preis von Generika unter dem eines Markenmedikaments, nicht zuletzt da die Kosten zu dessen Entwicklung geringer als bei letzteren sind.

Bemerkenswert ist, daß Aliud Pharma nicht wie viele andere Arzneimittelunternehmen einen Außendienst unterhält, sondern mit einem Mailing-System Ärzte und Apotheker laufend informiert. Das Unternehmen bietet insgesamt rund 450 Medikamente für eine Vielzahl unterschiedlicher Indikationsgebiete an. Im sozialen Bereich ist die Firma engagiert bei der Förderung behinderter Sportler sowie der Aids-Aufklärung. Mit Metoprolol hat Aliud Pharma eines der meistverkauften Medikamente auf dem deutschen Markt im Produktportfolio.

Verwendet bei Magenerkrankungen wie Magengeschwüren und Entzündungen

Bei Pantozol handelt es sich um magensaftresistente Tabletten, deren Funktion es ist, die Produktion der Magensäure zu hemmen. Eine Hemmung der Bildung von Magensäure ist bei Magenerkrankungen wie Magengeschwüren, Darmgeschwüren sowie bei schweren Entzündungen des Magens wichtig. Das von der Altana Pharma Deutschland GmbH hergestellte Pantozol ist in unterschiedlichen Mengeneinheiten erhältlich und hat als sogenannten Protonenpumpenhemmer den Wirkstoff Pantoprazol.

Aufgrund der magensäurehemmenden Wirkung von Patoprazol wird das Medikament bei Erkrankungen eingesetzt, für die die Magensäure, die auch als Magensaft bezeichnet wird, ursächlich ist. Dabei ist zu bedenken, daß die Magensäure eine wichtige Funktion während der Verdauung ausübt. Ist es doch ihre Aufgabe, mit der Nahrung aufgenommene Krankheitskeime abzutöten und an der Verdauung der Nährstoffe mitzuwirken.

Aus diesem Grund ist die Magensäure eine sehr starke Säure, die den Magen angreifen würde, wäre die Magenwand nicht hiergegen geschützt. In ihrer chemischen Zusammensetzung ist die Magensäure eine Salzsäure. Die Magensäure entsteht in den Belegzellen der Magenschleimhaut, wobei dies vor allen Dingen während der Nacht passiert. Während des Tages wird die Magensäure dann in den Magen abgegeben, wo sie den vorstehend genannten Aufgaben der Keimabtötung und der Nahrungsverdauung nachgeht.

Durch Magensäure ausgelöste Beschwerden: Sodbrennen, Saures Aufstoßen und Gastritis

Angesichts der Tatsache, daß die Magensäure eine besonders starke Säure ist, kann diese bei Störungen, wie sie beispielsweise durch Krankheiten, organische Fehlfunktionen, durch Speisen oder Medikamenten ausgelöst werden kann, Beschwerden verursachen. Normalerweise verliert die Magensäure ihre Schärfe durch die die in den Magen kommenden Nahrungsmittel, die diese binden.

Typische Beschwerden dieser Art sind Sodbrennen, das auch als Reflux bezeichnet wird. Ursächlich für deren Auftreten ist es, wenn die mit Magensäure angesetzten Nahrungsmittel vom Magen in die Speiseröhre vordringen. Normalerweise ist dies aber nicht möglich, da zwischen Speiseröhre und Magen ein Schließmuskel ist. Dieser verhindert ein Vordringen des Mageninhalts in die Speiseröhre oder gar in den Mund. Diese Erscheinung wird auch als Saures Aufstoßen bezeichnet.

Eine Magenschleimhautentzündung, die auch als Gastritis bezeichnet wird, hat ihre Ursache darin, daß die Magenschleimhaut durch die Magensäure angegriffen wird. Normalerweise ist auch dies nicht möglich, da die Magenschleimhaut vor dieser starken Säure durch Stoffe wie etwa Prostaglandine geschützt ist.

Kommen diese ihrer Funktion beispielsweise aufgrund einer Schwächung nicht nach, wird Magenschleimhaut und Magenwand angegriffen. Besteht eine derartige Entzündung über längere Zeit, kann sich aus einer Gastritis ein Magengeschwür oder sogar ein Magenkrebs entwickeln. Bei einem Magengeschwür ist die Magenschleimhaut durch die Magensäure so stark angegriffen, daß obere Schichten der Schleimhaut zersetzt sind und die darunterliegenden Schichten durch die Säure angegriffen werden können.

Protonenpumpenhemmer zur Absenkung der Magensäureproduktion

Liegen Beschwerden wie die vorstehenden oder eine Erkrankung wie beispielsweise eine Magenschleimhautentzündung vor, ist es von Nutzen, eine schnelle Absenkung der Magensäureproduktion zu erreichen. Hierzu gibt es sogenannte Protonenpumpenhemmer, die mittels des Blutes in die Belegzellen der Magenschleimhaut kommen, in denen die Magensäure produziert wird.

Ist der Protonenpumpenblocker in den Belegzellen angekommen, so verhindert er dort eine weitere Abgabe von Protonen, die dafür verantwortlich sind, daß Magensäure so agressiv und ist. Dabei wirkt es der Bildung eines Enzyms entgegen, das die Absonderung der Magensäure in das Innere des Magens bewerkstelligt. Die Folge ist, daß weniger Magensäure und damit ein geringeres Volumen saurer Stoffe in das Mageninnere kommt und im Gefolge die Magenschleimhaut angreifen und schädigen kann.

Protonenpumpen-Inhibitoren werden bei einer Reihe von Erkrankungen des Magens eingesetzt. Hierzu zählt die Gastritis, sprich die Entzündung der Magenschleimhaut ebenso wie die Entzündung der Speiseröhre, die auch als Refluxösophagitis bezeichnet wird. Verwendung finden derartige Arzneimittel auch beim Zollinger-Ellison-Syndrom, sprich bei einer krankhaften Überproduktion der Magensäure. Protonenpumpenhemmer werden aber auch bei Krankheiten wie Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren verwendet.

Pantoprazol als Protonenpumpenhemmer in Pantozol

Es gibt eine Reihe von Wirkstoffen, die als Protonenpumpenhemmer fungieren. Hierzu gehören Rabeprazol, Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol und Pantoprazol. Letzteres ist der Wirkstoff, der im Arzneimittel Pantozol zur Absenkung der Magensäureproduktion eingesetzt wird. Als Protonenpumpen-Inhibitor dringt er, wie beschrieben, in die Belegzellen der Magenschleimhaut ein, in der die Magensäure produziert wird.

Dort wirkt er einer weiteren Absonderung von Protonen in den Magen entgegen, wodurch insgesamt weniger Magensäure entsteht und einer weiteren Schädigung der Magenschleimhaut durch die Säure entgegengewirkt wird. Grundsätzlich werden Protonenpumpenhemmer nur bei stärkeren Beschwerden eingesetzt, eine Einnahme bei leichteren Beschwerden wie etwa gelegentlichem Sodbrennen ist medizinisch nicht sinnvoll. Und wird auch nicht geschehen, da Arzneimittel mit Protonenpumpenblockern wie Pantozol durchweg verschreibungspflichtig sind.

Medikamente bei schwachen und leichten Magenerkankungen: Antazida und H2-Antihistaminika

Bei schwächeren bis mittelstarken Magenbeschwerden, die durch die Magensäure hervorgerufen werden, empfehlen sich dagegen andere Arzneimittel, die säurehemmend wirken. Hierzu zählen beispielsweise die rezeptfreien Antazida, die teilweise auch sogar von Schwangeren genommen werden können. Von ihrer Funktion her binden Antazida die Magensäure und nehmen ihr damit ihre säuerliche Wirkung.

Eine weitere Medikamentengruppe, die bei leichten bis mittelschweren Magenbeschwerden eingesetzt werden, sind die sogenannten H2-Antihistaminika. Das Hormon Histamin erfüllt im Körper wichtige Funktionen, im Falle des Magens bewirkt es durch Belegung des sogenannten H2-Rezeptors eine Ausschüttung von Magensäure.

Mit einem H2-Antihistaminika wird dem entgegengewirkt, da diese die Rezeptoren, an denen sich normalerweise das Histamin anlagert, belegen und die Wirkung des Histamins hierdurch blockieren. Im vorliegenden Falle wirken sie beispielsweise der Bildung von Magensäure und deren Abgabe in das Mageninnere entgegen. Bitte beachten Sie, daß diese und alle anderen Angaben des vorliegenden Textes nur der allgemeinen Information dienen. Sollten Sie Beschwerden haben sei Ihnen dringend geraten, einen Arzt aufzusuchen.

Pantozol von Altana Pharma Deutschland GmbH

Pantozol von Altana Pharma Deutschland GmbH mit seinem Protonenpumpenhemmer Pantoprazol findet in der Behandlung von Magengeschwüren, Darmgeschwüren sowie bei schweren Entzündungen des Magens Verwendung. Es ist eines der am meisten verschriebenen Medikamente in Deutschland. Ursprünglich war das Arzneimittelunternehmen Teil der Firma Altana AG, einem in Wesel ansässigen deutschen Chemie-Unternehmen, das seit 1977 an der Deutschen Börse in Frankfurt/Main notiert ist.

Pantozol

Im Jahr 2006 wurde der in Konstanz ansässige Arzneimittelzweig des Unternehmens an die dänische Firma Nycomed verkauft. Damit gab Altana ungefähr zwei Drittel seines Gesamtumsatzes ab. Ein wichtiger Wert, der sich in den Händen des Arzneimittelherstellers Altana befindet, ist das Patent für den Protonenpumpen-Inhibitor Pantoprazol. Allerdings läuft die Gültigkeit dieses Patents in den Jahren 2009/2001 aus. Altana hat aber nach wie vor im Bereich der Magenmedikamente mit Pantozol eine starke Marktstellung.